Östliche Chiemgauer Alpen · Hörndlwand
Nordwestverschneidung
Kurze, steile Verschneidungskletterei. Nur in Verbindung mit anderen Routen an der Hörndlwand lohnend.
Schwierigkeit
V+, nur anfangs leichter
Ernsthaftigkeit
E4
Länge
50
Zeit
1/2 Std.
Exposition
Nordwest
Erstbegeher
F. Bechtold, W. Merkl, L. Sager, 1916
Charakter
Kurze, steile Verschneidungskletterei. Nur in Verbindung mit anderen Routen an der Hörndlwand lohnend.
Absicherung
Oberer Stand gebohrt, kaum Zwischensicherungen.
Zustieg
Vom Parkplatz Seehaus folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg zur Brander Alm. Oberhalb der Alm geht es wieder in den Wald, wo man nach ca. 15 Minuten eine ausgeschilderte Abzweigung erreicht. Man hält sich rechts und steigt nun zur unbewirtschafteten Hörndlalm auf. Nach der Alm bleibt man noch ein kurzes Stück auf dem Jägersteig, bis man bei einem umgestürzten Baum über deutliche Pfadspuren geradeaus zum Wandfuß ansteigen kann. Nun über eine der Routen durch Sockel und Vorbau klettern. Der Einstieg zur Nordwestverschneidung befindet sich auf dem deutlichen Band unterhalb des Gipfelgrats. (2 - 2 1/2 Std.)
Abstieg
Vom Ausstieg in wenigen Minuten über den leichten Westgrat zum Gipfelkreuz. Vom Vorgipfel folgt man den Pfadspuren bis zum Hauptgipfel (Passage II, 2 NH). Ab hier entweder über das Ostertal oder den Jägersteig zurück zum Ausgangspunkt. (1 1/2 - 2 Std.)
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