Östliche Chiemgauer Alpen · Hörndlwand
Nordwestkante
Kurze, steile Kletterei an der Kante. Danach über den einfachen Grat zum Gipfel. Nur in Verbindung mit einem kompletten Wanddurchstieg lohnend.
Schwierigkeit
VI- (Stelle), sonst leichter
Ernsthaftigkeit
E4
Länge
60
Zeit
1/2 Std.
Exposition
Nordwest
Erstbegeher
L. und K. Haberlander, X. Rottenaicher, 1922
Charakter
Kurze, steile Kletterei an der Kante. Danach über den einfachen Grat zum Gipfel. Nur in Verbindung mit einem kompletten Wanddurchstieg lohnend.
Absicherung
Stände gebohrt, aber nur wenige Zwischenhaken.
Zustieg
Vom Parkplatz Seehaus folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg zur Brander Alm. Oberhalb der Alm geht es wieder in den Wald, wo man nach ca. 15 Minuten eine ausgeschilderte Abzweigung erreicht. Man hält sich rechts und steigt nun zur unbewirtschafteten Hörndlalm auf. Nach der Alm bleibt man noch ein kurzes Stück auf dem Jägersteig, bis man bei einem umgestürzten Baum über deutliche Pfadspuren geradeaus zum Wandfuß ansteigen kann. Nun über eine der Routen durch Sockel und Vorbau klettern. Der Einstieg zur Nordwestkante befindet sich direkt an dem markanten Gendarm des Schmidkunzwegs unterhalb der Gipfelrinne. (2 - 2 1/2 Std.)
Abstieg
Vom Gipfelkreuz folgt man den Pfadspuren bis zum Hauptgipfel (Passage II, 2 NH). Ab hier entweder über das Ostertal oder den Jägersteig zurück zum Ausgangspunkt. (1 1/2 - 2 Std.)