Sebastian Steude

Östliche Chiemgauer Alpen · Hörndlwand

Nordwestkante

Kurze, steile Kletterei an der Kante. Danach über den einfachen Grat zum Gipfel. Nur in Verbindung mit einem kompletten Wanddurchstieg lohnend.

Schwierigkeit

VI- (Stelle), sonst leichter

Ernsthaftigkeit

E4

Länge

60

Zeit

1/2 Std.

Exposition

Nordwest

Erstbegeher

L. und K. Haberlander, X. Rottenaicher, 1922

Charakter

Kurze, steile Kletterei an der Kante. Danach über den einfachen Grat zum Gipfel. Nur in Verbindung mit einem kompletten Wanddurchstieg lohnend.

Absicherung

Stände gebohrt, aber nur wenige Zwischenhaken.

Zustieg

Vom Parkplatz Seehaus folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg zur Brander Alm. Oberhalb der Alm geht es wieder in den Wald, wo man nach ca. 15 Minuten eine ausgeschilderte Abzweigung erreicht. Man hält sich rechts und steigt nun zur unbewirtschafteten Hörndlalm auf. Nach der Alm bleibt man noch ein kurzes Stück auf dem Jägersteig, bis man bei einem umgestürzten Baum über deutliche Pfadspuren geradeaus zum Wandfuß ansteigen kann. Nun über eine der Routen durch Sockel und Vorbau klettern. Der Einstieg zur Nordwestkante befindet sich direkt an dem markanten Gendarm des Schmidkunzwegs unterhalb der Gipfelrinne. (2 - 2 1/2 Std.)

Abstieg

Vom Gipfelkreuz folgt man den Pfadspuren bis zum Hauptgipfel (Passage II, 2 NH). Ab hier entweder über das Ostertal oder den Jägersteig zurück zum Ausgangspunkt. (1 1/2 - 2 Std.)