Östliche Chiemgauer Alpen · Hochgern
Gleißende Wand
Eigentlich eine weglose Bergtour über die steile Nordflanke auf den Hochgern. Der einzige nennenswerte Wandgürtel ist die 20-50 Meter hohe Gleißende Wand, die aber auch westlich umgangen werden kann.
Schwierigkeit
IV- (Stelle), eine Stelle III, kurze Passage I und II, sonst steiles Gehgelände.
Ernsthaftigkeit
E4
Länge
1.500
Zeit
1 1/2-2 Std.
Exposition
Nord
Erstbegeher
Unbekannt
Enthalten im Buch
Bergführer Berchtesgaden und Chiemgau
Gipfel & Grate, Normalanstiege, Alpine Klettertouren & Überschreitungen.
Buch ansehenCharakter
Eigentlich eine weglose Bergtour über die steile Nordflanke auf den Hochgern. Der einzige nennenswerte Wandgürtel ist die 20-50 Meter hohe Gleißende Wand, die aber auch westlich umgangen werden kann.
Absicherung
3 Normalhaken in der westlichen Variante (25m, II+).
Zustieg
Vom Parkplatz Kohlstadt folgt man dem breiten Forstweg weiter ins Tal hinein, bis man auf 810 Metern Höhe rechts auf einen ausgeschilderten Weg zur Vorderalm abzweigen kann. Auf der Almwiese zweigt links ein schmaler Pfad ab, der teilweise über Stege in ca. 20 Minuten zur Brachtalm leitet. Hinter der Alm steigt man weglos in einen großen Kessel unterhalb des Sillecks an. (1 1/2 Std.)
Abstieg
Für den Abstieg bietet sich der Steig über das Silleck an (nicht ausgeschildert, blau markiert, Stelle I). Hierzu steigt man vom Gipfel über einen steilen, erdigen Pfad nach Nordosten ab und quert über einen Wiesenrücken zum Silleck. Etwas östlich des Gipfels führt ein steiler Pfad durch Latschen und eine kurze Schrofenpassage auf den bewaldeten Bergrücken oberhalb der Brachtalm. Nun kann man über Pfade entweder zur Brachtalm oder direkt zum sogenannten Bärenpoint absteigen. Von hier aus gelangt man in jeweils 10 Minuten rechtshaltend zur Vorder- beziehungsweise linkshaltend zur Brachtalm. Über den normalen Wanderweg zurück nach Kohlstadt. (2 - 2 1/2 Std.)