Sebastian Steude

Östliche Chiemgauer Alpen · Gurnwandkopf

Nordostkante

Schöne Kletterei über die gestufte Kante. Sehr aussichtsreich. Leider teilweise etwas brüchig.

Schwierigkeit

IV (Passagen), meist III bis IV-, selten leichter

Ernsthaftigkeit

E4

Länge

105

Zeit

2 Std.

Exposition

Nordost

Erstbegeher

F. Bechtold, W. Merkl, 1920

Enthalten im Buch

Bergführer Berchtesgaden und Chiemgau

Gipfel & Grate, Normalanstiege, Alpine Klettertouren & Überschreitungen.

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Charakter

Schöne Kletterei über die gestufte Kante. Sehr aussichtsreich. Leider teilweise etwas brüchig.

Absicherung

Sporadisch mit Normalhaken von teilweise zweifelhafter Qualität abgesichert. Zusätzliche Absicherung mit Friends und Schlingen erforderlich.

Zustieg

Vom Parkplatz Seehaus folgt man dem ausgeschilderten Wanderweg zur Brander Alm. Oberhalb der Alm geht es wieder in den Wald, wo man nach ca. 15 Minuten eine ausgeschilderte Abzweigung erreicht. Man hält sich rechts und steigt nun zur unbewirtschafteten Hörndlalm auf. Nach der Alm bleibt man noch auf dem Jägersteig, bis man geradeaus durch Latschen querend das Schuttkar unterhalb des Gurnwandkopfs erreichen kann. Über eine Schrofenrinne (I) und einen kurzen Kamin (II) erreicht man den Grasabsatz zwischen Nordturm und Nordwand. Die Nordostkante beginnt unmittelbar links der Nordwand bei einem markanten Klemmblock, der eine natürliche Brücke bildet. (2 Std.)

Abstieg

Vom Ausstieg muss man noch ca. 15 Minuten über einen anfangs schmalen Grat, dann durch Latschen zum Obinger Kreuz ansteigen. Von hier kann man auf einem deutlichen Pfad zum südlichen Hochplateau absteigen. Über einen der ausgeschilderten Wanderwege gelangt man zum Ausgangspunkt zurück. (1 1/2 - 2 Std.)